Otfried-Preußler-Schule

Wenn die Kleinen mit den Großen

Die Waschbären lernen die Giraffen kennen

"Mensch sind die groß und die eine hat ja einen langen Hals!

Ach so, das sind die Giraffen und die mit dem langen Hals ist Frieda, das Klassentier der 4b."

Das waren meine ersten Gedanken als ich unsere Paten kennenlernte. Ich bin übrigens Hermann, das Klassentier der neuen 1b.

Gemeinsam mit den Viertklässlern haben wir dann eine Rallye durch die Schule gemacht, bei der mir Frieda auch gleich die wichtigste Person vorgestellt hat!  "Das ist Frau Deckers Büro, die ist die Chefin, immer schön leise vor der Tür sein! Die kann gut schimpfen!" Frieda hat mir ja schon ein wenig Angst damit gemacht, dabei ist Frau Decker eigentlich immer nett. 

Nach der Rallye haben uns die Giraffen die Turnhalle und all die coolen Sportgeräte gezeigt. Leider hatte ich im Klettern gegen Frieda keine Chance, die hat einfach einen zu langen Hals.

Bei unserer nächsten gemeinsamen Aktion haben wir endlich erfahren, welcher Waschbär ab jetzt zu welcher Giraffe gehört und gleich danach wurde ich  gemalt. Paten und Waschbären haben losgelegt und die Bilder sind 1a geworden. Fast so süß wie ich wirklich bin. Aber nur fast. Dann stand der Kunstprojekttag an und wir haben die Schnorchel und Schwimmflügel ausgepackt, denn es ging in die Unterwasserwelt. Gemeinsam haben wir den Schaukasten im ersten Stock mit Fischen, Schildkröten, Krebsen und Quallen befüllt. Die Großen haben uns mit der Acrylfarbe ein wenig geholfen. Weil das Wetter so gut war, haben wir auch noch ein gemeinsames Picknick zur Wiese am Zirkus gemacht und viel Zeit zum Spielen gehabt. Sogar unsere Lehrerinnen haben Badminton gespielt aber Frieda und ich waren natürlich deutlich besser. Gestärkt haben wir uns dann beim gemeinsamen Erntedankfrühstück, zu dem jeder etwas mitgebracht hat. Frieda hat sich jetzt aufs Sofa gelegt, um sich von den ganzen Abenteuern zu erholen. Ich freue mich schon auf das nächste gemeinsame Abenteuer und kuschel mich bis dahin an Frieda.

 

Adios bis bald, euer Hermann